Kaufnebenkosten-Rechner

Zum Kaufpreis kommen Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und oft ein Makler. Zusammen sind das schnell 10 % und mehr. Hier siehst du jeden Posten einzeln.

Kauf
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Gebühren
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Woraus die Kaufnebenkosten bestehen

Grunderwerbsteuer: 3,5 bis 6,5 %

Der größte Posten. Den Satz bestimmt das Bundesland, in dem die Immobilie liegt. Alle Sätze und Spartipps findest du im Grunderwerbsteuer-Rechner.

Notar: etwa 1,5 %

Ohne Notar kein Immobilienkauf. Er beurkundet den Kaufvertrag, kümmert sich um die Auflassungsvormerkung, die Grundschuld für die Bank und die Abwicklung. Die Gebühren sind gesetzlich festgelegt und nicht verhandelbar.

Grundbuchamt: etwa 0,5 %

Für die Eintragung als Eigentümer und die Eintragung der Grundschuld berechnet das Grundbuchamt Gebühren, die ebenfalls vom Kaufpreis abhängen.

Makler: oft bis 3,57 %

Die Provision ist verhandelbar und regional unterschiedlich. Kaufst du direkt vom Eigentümer, entfällt sie ganz.

Beispiel: 400.000 € in Nordrhein-Westfalen

  • Grunderwerbsteuer 6,5 %: 26.000 €
  • Notar 1,5 %: 6.000 €
  • Grundbuch 0,5 %: 2.000 €
  • Makler 3,57 %: 14.280 €
  • Summe: 48.280 €, also 12,07 % des Kaufpreises

Kaufnebenkosten senken

  • Inventar ausweisen: Einbauküche und Möbel gesondert im Kaufvertrag aufführen. Darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an.
  • Provision verhandeln oder direkt vom Eigentümer kaufen.
  • Nebenkosten aus Eigenkapital zahlen: Das senkt nicht die Nebenkosten selbst, aber meist deinen Zins.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten beim Hauskauf?

Zwischen etwa 5,5 % (Bayern, ohne Makler) und 12,07 % (mit 3,57 % Makler in Ländern mit 6,5 % Grunderwerbsteuer) des Kaufpreises.

Welche Notarkosten fallen beim Hauskauf an?

Die Gebühren richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) und hängen vom Kaufpreis ab. Für Beurkundung, Vollzug und Grundschuldbestellung sind etwa 1,5 % üblich, für das Grundbuchamt (Eigentumsumschreibung und Grundschuld) weitere 0,5 %.

Wer zahlt den Makler beim Hauskauf?

Für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen gilt seit dem 23. Dezember 2020: Haben beide Seiten den Makler beauftragt, teilen sie die Provision hälftig. Hat nur der Verkäufer ihn beauftragt, darf er höchstens die Hälfte an den Käufer weitergeben.

Kann ich die Kaufnebenkosten von der Steuer absetzen?

Bei selbst genutztem Wohneigentum nicht. Bei vermieteten Immobilien zählen sie anteilig zu den Anschaffungskosten und werden über die Abschreibung berücksichtigt.

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