So vergleicht der Rechner
Beide Seiten starten mit demselben Geld. Der Käufer steckt sein Eigenkapital in Nebenkosten und Anzahlung und zahlt danach Rate und Instandhaltung. Der Mieter legt sein Eigenkapital an und zahlt Miete. Wer im Monat weniger ausgibt, legt die Differenz an. Am Ende zählt:
Vermögen Käufer = Hauswert − Restschuld + angelegte Ersparnis
Vermögen Mieter = Depotwert aus Eigenkapital und Ersparnis
Beispiel mit den Standardwerten
Haus für 400.000 € in Nordrhein-Westfalen, 80.000 € Eigenkapital, 4,60 % Zins, Vergleichsmiete 1.300 € kalt. Nach 30 Jahren hat der Käufer 716.813 €, der Mieter 971.399 €. Kaufen holt im Zeitraum nicht auf.
Die Rendite der Geldanlage entscheidet mit
| Rendite Mieter | Vermögen Käufer | Vermögen Mieter | Vorn |
|---|---|---|---|
| 3 % | 713.389 € | 612.836 € | Kaufen |
| 5 % | 716.813 € | 971.399 € | Mieten |
| 7 % | 720.347 € | 1.551.394 € | Mieten |
Mieter gewinnen den Vergleich nur, wenn sie die Differenz tatsächlich und diszipliniert anlegen. Wer das Geld stattdessen ausgibt, baut als Mieter kaum Vermögen auf. Für viele ist die Tilgung deshalb ein wirksamer Sparzwang.
Was für Kaufen spricht und was für Mieten
- Kaufen: keine Mieterhöhungen, mietfreies Wohnen im Alter, Gestaltungsfreiheit, Schutz vor Eigenbedarfskündigung.
- Mieten: Flexibilität bei Jobwechsel oder Trennung, kein Klumpenrisiko in einer einzelnen Immobilie, keine Überraschungen bei Reparaturen.
Wie viel Haus du dir leisten kannst, zeigt der Budgetrechner. Was neben der Rate monatlich anfällt, rechnet der Rechner für laufende Kosten.