Was neben der Rate anfällt
Mit den Beispielwerten für ein Haus mit 130 m² kommen rund 569 € im Monat zur Kreditrate dazu. Der größte Einzelposten ist meist die Rücklage für Instandhaltung, gefolgt von Energie.
Instandhaltung
Dach, Heizung, Fenster und Fassade halten nicht ewig. Wer monatlich zurücklegt, muss eine neue Heizung nicht über einen teuren Ratenkredit finanzieren. Ein bis zwei Euro pro Quadratmeter und Monat gelten als übliche Spanne.
Grundsteuer
Die Gemeinde erhebt sie jährlich, meist in vier Raten. Seit der Reform 2025 hängt sie von neuen Grundstückswerten und dem Hebesatz der Gemeinde ab.
Energie
Heizkosten hängen stark vom energetischen Zustand ab. Der Energieausweis des Hauses gibt einen ersten Anhaltspunkt für den Verbrauch.
Ob die Gesamtbelastung zu deinem Einkommen passt, prüfst du mit dem Budgetrechner.
Häufige Fragen
Welche laufenden Kosten hat ein Eigenheim?
Grundsteuer, Wohngebäudeversicherung, Energie, Wasser und Abwasser, Müllabfuhr, Schornsteinfeger und Wartung sowie Rücklagen für Reparaturen. Bei Eigentumswohnungen kommt das Hausgeld dazu, das einen Teil davon bereits enthält.
Wie hoch sollte die Instandhaltungsrücklage sein?
Viele Ratgeber empfehlen ein bis zwei Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat. Bei älteren Häusern oder anstehenden Sanierungen von Dach, Heizung oder Fenstern solltest du mehr einplanen.
Was zahlen Mieter davon auch?
Grundsteuer, Versicherung, Wasser, Müll, Schornsteinfeger und Heizkosten sind bei Mietwohnungen meist umlagefähige Nebenkosten. Nur die Instandhaltung trägt allein der Eigentümer. Das ist für den Vergleich Mieten oder kaufen wichtig.
Hat sich die Grundsteuer geändert?
Ja. Seit 2025 gilt die reformierte Grundsteuer auf Basis neuer Grundstückswerte. Für viele Eigentümer hat sich der Betrag dadurch verändert. Den genauen Wert findest du im Grundsteuerbescheid deiner Gemeinde.